«Wir sind eine Gemeinde, in der man sehr günstig leben kann»

Das es sich in der Gemeinde Schmiedrued-Walde günstig leben lässt, beweist eine aktuelle Studie, welche in der Aargauer-Zeitung erschienen ist.

 

FREI VERFÜGBARES EINKOMMEN IN GEMEINDEN DER REGION

In der obersten Gemeinde (Dürrenäsch) steht durchschnittlich am meisten Geld zur Verfügung, in der untersten Gemeinde (Aarau) am wenigsten (in Franken).

QUELLE: CREDIT SUISSE ECONOMIC RESEARCH

 

Die Gemeinde Schmiedrued-Walde befindet sich bereits an dritter Stelle. Für Ehepaare und Familie belegt unsere Gemeinde sogar den ersten Rang.

 

Gemeinde

 Single

 Ehepaar

 Familie

 Rentnerpaar

Dürrenäsch
Obererlinsbach
Schmiedrued
Niedergösgen
Schönenwerd
Gontenschwil
Niedererlinsbach
Däniken
Auenstein
Reinach
Obergösgen
Densbüren
Gretzenbach
Burg
Dintikon
Holderbank
Menziken
Boniswil
Schlossrued
Zetzwil
Oberkulm
Erlinsbach
Rohr
Rupperswil
Schafisheim
Teufenthal
Fahrwangen
Birrwil
Möriken-Wildegg
Othmarsingen
Leutwil
Hallwil
Beinwil am See
Brunegg
Biberstein
Muhen
Seon
Hendschiken
Unterkulm
Suhr
Gränichen
Unterentfelden
Ammerswil
Oberentfelden
Niederlenz
Hunzenschwil
Staufen
Egliswil
Küttigen
Kölliken
Mägenwil
Seengen
Lenzburg
Buchs
Aarau

40 500
40 300
39 900
39 000
37 800
39 900
38 700
38 500
39 300
39 100
38 200
39 200
38 600
39 500
39 500
38 800
38 800
39 000
39 100
39 500
39 100
39 400
37 600
38 600
39 300
39 200
38 800
39 500
39 300
38 600
39 100
38 900
39 600
38 700
39 100
38 600
38 900
38 900
38 700
38 300
38 600
38 100
38 100
38 200
38 800
38 100
38 800
39 100
38 300
37 900
38 700
38 900
37 800

38 000

38 100

105 400
96 600
105 700
99 800
103 400
100 900
96 600
97 200
100 800
100 900
96 500
101 400
96 100
98 900
96 900
101 300
99 000
98 000
97 600
97 500
99 100
94 800
91 300
98 300
95 100
94 000
100 600
93 000
93 600
99 200
94 300
93 200
89 900
95 600
92 400
97 600
92 700
92 800
94 500
96 000
92 700
96 900
93 800
93 600
89 900
92 300
90 800
86 300
92 900
90 900
86 000
85 700
86 900
86 100

75 500

75 800
68 500
76 100
70 400
73 300
73 300
68 500
68 400
72 400
73 500
69 100
73 900
69 000
72 400
70 300
73 400
73 100
71 100
71 500
71 000
71 800
68 800
67 400
71 200
69 000
69 400
72 800

67 800
68 100
72 400
69 400
69 000
66 700
70 000
67 100
70 900
68 300
68 400
69 400
70 000
68 200
70 600
68 900
68 500
66 800
67 900
66 000
64 700
68 400
67 500
63 300
63 300
64 300
64 500

57 300

51 000
50 800
50 600
48 700
47 100
50 600
48 200
47 400
49 000
49 300

47 900
49 600
48 500
50 100
49 400
48 500
49 000
48 700
49 300
49 900
49 300
49 400
46 800
48 000
49 200
49 400
48 800
49 500
49 200
48 300
49 500
49 000
49 900
48 300
48 600
48 300
48 700
49 100
48 800
47 700
48 400
47 300
47 300
47 600
48 800
47 100
47 900
49 100
47 500
47 200
47 900
48 300
46 800
47 000

47 100

 

 

Für den Bericht Aargauerzeitung im pdf-Format, hier anklicken!

 

Aargauer Zeitung, 13. November 2008:

 

Dürrenäscher leben günstiger
als die Aarauer ?


In Reinach zahlt man im Schnitt weniger für Steuern, Miete und Strom als in Suhr – Küttigen ist teurer als Rohr: Wie viel Geld am Ende des Monats im Portemonnaie liegt, ist auch abhängig vom Wohnort.

 

DEBORAH BALMER ??

Landluft ist gesund und sie füllt den Geldbeutel: In ländlichen Kantonen bleibt dem Mittelstand unter dem Strich mehr vom Lohn als in städtischen Gegenden. Eine aktuelle Studie der Credit Suisse trifft auch auf die Region zu. ????

«Wie viel verdienst du?» – die Frage sollte eigentlich heissen: «Wie viel Geld bleibt Ende des Monats übrig?». Sind Steuern, Miete, Krankenkassenprämien und andere Fixkosten erst einmal vom Lohn abgezogen, bleibt das «verfügbare Einkommen» übrig: Das Geld, das jeder Einzelne je nach Lust und Laune ausgibt: Für Restaurantbesuch, Hobby und Ferien. «Dieses verfügbare Einkommen» variiert regional stark, so eine aktuelle Studie der Credit Suisse: Am günstigsten lebt es sich im Kanton Appenzell Innerrhoden. Besonders tief ins Portemonnaie langen dagegen die Genfer, während sich die Aargauer freuen dürfen: Gemeinsam mit den Kantonen Luzern und St. Gallen bleibt uns Ende Monat überdurchschnittlich viel vom Lohn übrig. ??

MEHR ALS REINE STEUERVERGLEICHE ??
Auch in der nahen Region gibt es günstigere und teurere Orte. Am günstigsten lebt es sich von insgesamt 55 Gemeinden in der 1150-Seelen-Gemeinde Dürrenäsch (zwischen Wynen- und Seetal gelegen). Gemeindeschreiber Heinz Walti erklärt: «Wir haben einen relativ niedrigen Steuerfuss.» «Auch beim Strom sind wir nicht schlecht dran», so der Dürrenäscher Gemeindeschreiber über die tiefen Strompreise in der Gemeinde. Grund: Dürrenäsch hat die Stromanlagen regelmässig erneuert und «nichts anstehen lassen». ??Die Studie der Credit Suisse belegt: Wer in einer steuergünstigen Gemeinde lebt, hat nicht zwangsläufig mehr Geld im Portemonnaie. So heisst es vonseiten der Studienmacher: «Reine Steuervergleiche genügen für das Ausrechnen des frei verfügbaren Einkommens nicht.» Denn in Kantonen oder Gemeinden mit tiefen Steuern steigen oftmals die Immobilienpreise. ?
?
GEMEINDE BIETET GüNSTIGES LAND ??
In der Gemeinde Schmiedrued im Ruedertal liegt der Steuerfuss zwar um einige Prozent höher als in Dürrenäsch. Trotzdem steht den Einwohnern überdurchschnittlich viel Geld zur Verfügung. «Wir sind eine Gemeinde, in der man sehr günstig leben kann», sagt Gemeindeschreiberin Hedy Troxler. Der Grund: sehr tiefe Mieten. Und: «Wir bieten von der Gemeinde aus günstiges Bauland an», so Troxler. Auch seien die Gebühren für Baubewilligungen tief. ??Versucht Schmiedrued, mit den günstigen Wohnkosten neue Einwohner anzulocken? «Nein», sagt die Gemeindeschreiberin. Unser Slogan heisst: «Natürlich und gesund leben». Denn neben den finanziellen Qualitäten habe Schmiedrued einiges zu bieten: Eine ländliche Gegend mit einem grossen Erholungsraum, eine schöne Schulanlage und ein schönes Schwimmbad. Einen Jugendtreff und sehr viele Vereine. ??Neben Schmiedrued und Dürrenäsch gehören Obererlinsbach und Niedergösgen zu den Spitzenreitern, wenn es darum geht, wie viel Geld zum Leben bleibt. Im Mittelfeld befinden sich Birrwil, Möriken-Wildegg und Othmarsingen. ??

PERSöNLICHE VERNETZUNG ZäHLT ??
Am wenigsten zum Leben bleibt laut der Rangliste in Aarau übrig. Zwar haben Aarauer nach Steuern, Miete, Strom und Krankenkassenprämien noch immer mehr als der schweizweite Durchschnitt. Doch im Regionenvergleich rangiert Aarau nach Buchs und Lenzburg in den hintersten Rängen. Hans-Jörg Oetterli vom Gemeindeamt Aarau ist überrascht: «Darauf kann ich mir eigentlich keinen Reim machen.» Denn: Aarau habe einen der tiefsten Steuerfüsse des Kantons – und dass die Mieten in Schlossrued so viel günstiger seien, könne er sich eigentlich nicht vorstellen. ??Die Studie zeigt, dass der Schweizer Durchschnittshaushalt pro Jahr 56 400 Franken zur freien Verfügung hat. Und: Finanzielle Faktoren spielen bei der Wahl des Wohnorts zwar eine wichtige Rolle. Es zählen aber auch Wohnlage, Infrastruktur, passende Wohnobjekte, emotionale Kriterien und die persönliche Vernetzung an einem Ort.